Die drei üblichen Preismodelle
Pro Adresse: Sie zahlen je Datensatz, oft mit Mindestabnahme. Günstig für einmalige Kampagnen, teuer bei laufender Nutzung.
Einmalige Listenlieferung: Sie erhalten eine feste Datei. Der Bestand veraltet ab dem Liefertag und lässt sich nicht nachselektieren.
Jahreszugang mit Exportkontingent: Sie recherchieren unbegrenzt und zahlen nach exportierten Datensätzen. Sinnvoll, sobald mehrere Kampagnen oder Zielgruppen geplant sind.
Qualitätskriterien vor dem Kauf
Prüfen Sie vor dem Kauf systematisch diese Punkte:
- Wie fein ist die Branchensystematik? Eine grobe Einteilung in 20 Sektoren erzeugt Streuverluste.
- Gibt es Mitarbeiterklassen und Rechtsformen als Filter? Ohne sie ist keine Priorisierung möglich.
- Sind Geschäftsführer und zentrale Kontaktdaten enthalten?
- Lassen sich Insolvenzen und gelöschte Firmen ausschließen?
- Ist Österreich enthalten oder nur Deutschland?
- Gibt es einen Trefferzähler vor dem Export — oder kaufen Sie die Katze im Sack?
- Gibt es eine kostenlose Beispielliste zur Qualitätsprüfung?
Typische Fallstricke
Dubletten und Karteileichen: Alte Bestände enthalten aufgelöste Firmen. Ein Insolvenz- und Löschungsfilter ist Pflicht.
Personenbezogene E-Mail-Adressen: Für Kaltakquise per E-Mail gelten strenge Regeln. Zentrale Firmenadressen (info@, office@) sind der sichere Weg.
Nicht selektierbare Massenlisten: 500.000 Adressen ohne Filter sind weniger wert als 3.000 passgenaue Datensätze.
Realistisch kalkulieren
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen: Bei 2 % Rücklauf und 20 % Abschlussquote braucht es aus 1.000 Adressen vier Abschlüsse, damit sich ein Jahreszugang ab 199 € netto rechnet. Entscheidend ist deshalb nicht der Adresspreis, sondern die Passgenauigkeit der Selektion.
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Pakete ansehen — ab 199 € / JahrHäufige Fragen
- Wie viele Adressen brauche ich für eine Kampagne?
- Für einen belastbaren Test genügen meist 500–1.000 passgenaue Datensätze einer Branche und Region. Erst danach lohnt die Skalierung auf 10.000 und mehr.
- Was kostet ein Jahreszugang?
- Der Einstieg liegt bei 199 € netto pro Jahr für 1.000 exportierte Datensätze, 10.000 Datensätze kosten 499 € netto pro Jahr. Suchen und Zählen sind unbegrenzt.